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Vermieter Kündigung: Rechte, Fristen und was du wirklich wissen musst

Wenn ein Vermieter Kündigung, Die formelle Beendigung eines Mietverhältnisses durch den Eigentümer, die gesetzlich geregelt ist und nur mit einem zulässigen Grund erfolgen darf. ausgesprochen, ist das kein automatischer Aufforderung zum Auszug. Es ist ein rechtlicher Akt, der strenge Regeln einhält — und du als Mieter hast mehr Schutz, als viele denken. Viele glauben, dass ein Vermieter einfach so kündigen kann. Doch das ist ein Irrtum. In Deutschland gilt der Mieterschutz, Ein rechtlicher Rahmen, der Mieter vor willkürlichen Kündigungen und ungerechtfertigten Mietsteigerungen schützt. als Grundpfeiler. Er verhindert, dass Vermieter ohne triftigen Grund ausziehen lassen. Ein einfacher Wunsch nach höherer Miete, eine unliebsame Nachbarschaft oder der Wunsch, die Wohnung für einen Verwandten zu nutzen — das reicht nicht.

Die Kündigungsfrist, Die gesetzlich vorgeschriebene Zeitspanne, die zwischen Kündigung und Ablauf des Mietverhältnisses liegen muss, abhängig von der Dauer des Mietverhältnisses. ist kein Verhandlungspunkt. Sie ist gesetzlich festgelegt: drei Monate bei weniger als fünf Jahren Mietdauer, sieben Monate bei fünf bis acht Jahren, und acht Monate ab neun Jahren. Und sie muss schriftlich, mit Unterschrift und vollständigen Angaben erfolgen. Eine mündliche Kündigung? Gültig? Nein. Eine Kündigung per WhatsApp? Auch nicht. Ein Vermieter, der das ignoriert, macht den Fehler — und du kannst die Kündigung einfach zurückweisen.

Was ist mit dem Kündigungsschutz, Ein Recht, das bestimmte Mietergruppen — wie Senioren, Schwangere oder Familien mit Kindern — vor Kündigungen schützt, wenn sie besonders schutzbedürftig sind.? Wenn du über 60 bist, schwanger, schwerbehindert oder deine Kinder wohnen mit dir, dann gilt besonderer Schutz. Der Vermieter muss dann nicht nur einen triftigen Grund nennen — er muss auch nachweisen, dass er keine andere Wohnung hat, die er dir anbieten könnte. Viele Vermieter wissen das nicht — oder ignorieren es bewusst. Du musst es wissen.

Und was ist mit dem Grund? Ein Vermieter darf nur aus eigener Nutzung, wirtschaftlicher Notwendigkeit oder wegen Verhaltensstörungen kündigen. Aber selbst dann: Wenn du die Miete pünktlich zahlst, die Wohnung in Ordnung hältst und keine Lärmbelästigung verursachst, dann ist eine Kündigung oft rechtswidrig. Ein Vermieter, der dich wegen einer abgenutzten Teppichboden oder eines kleinen Kratzers am Fenster kündigen will, handelt unrecht. Du musst nicht alles perfekt halten — nur ordentlich.

Die meisten Kündigungen, die du bekommst, sind unzulässig. Nicht weil der Vermieter böse ist — sondern weil er sich nicht auskennt. Oder weil er hofft, du gehst einfach, ohne zu fragen. Aber du musst nicht gehen. Du hast Anspruch auf eine rechtssichere Prüfung. Und wenn du denkst, die Kündigung ist ungültig — dann zögere nicht. Dokumentiere alles. Schreibe eine schriftliche Antwort. Hole dir Beratung. Es gibt viele kostenlose Anlaufstellen: Mietervereine, Verbraucherzentralen, Juristen im Sozialamt. Sie helfen dir — und sie wissen, wie du dich wehren kannst.

In der Sammlung unten findest du konkrete Fälle, die zeigen, wie Kündigungen missbraucht werden — und wie du sie erfolgreich bekämpfst. Von falschen Fristen über illegale Eigenbedarfskündigungen bis hin zu versteckten Mietsteigerungsversuchen. Du findest hier keine Theorie. Nur Praxis. Was wirklich zählt. Was du tun musst. Und was du einfach ignorieren kannst.