Fensterlüftung: Wie Sie richtig lüften und Energie sparen
Wenn es um Fensterlüftung, die gezielte Belüftung von Räumen durch Öffnen von Fenstern, um Luftfeuchtigkeit und Schadstoffe abzuführen. Auch bekannt als manuelle Lüftung, ist sie die einfachste, aber oft falsch angewendete Methode, um ein gesundes Raumklima zu halten. Viele denken, dass ein kurzes Fensteröffnen reicht – doch das bringt oft mehr Schaden als Nutzen. Wer nur 5 Minuten lüftet, tauscht kaum Luft aus, aber kühlt die Wände ab – und das lockt Schimmel an. Richtiges Lüften braucht Planung, nicht Zufall.
Die Luftaustauschrate, die Menge an Frischluft, die pro Stunde in einem Raum ersetzt wird sollte bei Wohnräumen mindestens 0,5-mal pro Stunde betragen. Das erreichen Sie nicht mit kurzem Stoßlüften, sondern mit Querlüftung: zwei gegenüberliegende Fenster oder Türen öffnen, mindestens 10 Minuten, am besten morgens und abends. In Bädern und Küchen brauchen Sie sogar 15–20 Minuten nach Duschen oder Kochen. Wer das nicht macht, sammelt Feuchtigkeit an Wänden – und das ist der erste Schritt zu Schimmel. Die Wohnraumlüftung, die systematische Belüftung von Wohnräumen zur Kontrolle von Feuchtigkeit und Luftqualität ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit – besonders in modernen, dicht gebauten Häusern.
Ein weiterer Fehler: Lüften, während die Heizung läuft, aber ohne zu kontrollieren, wie viel Wärme verloren geht. Die Wände speichern Wärme – wenn sie abkühlen, brauchen sie später wieder Energie, um wieder aufzuwärmen. Das kostet Geld. Besser: Lüften mit hohem Luftwechsel, aber kurz und intensiv. Und wenn Sie wirklich sparen wollen, kombinieren Sie Fensterlüftung mit einer Wärmespeicherung – etwa durch dichte Fensterdichtungen oder eine kontrollierte Wohnraumlüftungsanlage. Aber das ist kein Ersatz für richtiges Lüften. Selbst mit Technik braucht Ihr Zuhause frische Luft – und die kommt am besten durch das Fenster.
Was Sie in den Beiträgen hier finden, sind keine Theorien, sondern echte Erfahrungen: Wie Sie mit Fensterlüftung Schimmel im Keller vermeiden, warum ein Blower-Door-Nachweis zeigt, ob Ihre Wohnung zu dicht ist, und wie Sie nach einer Sanierung noch immer richtig lüften – ohne Ihre Heizkosten in die Höhe zu treiben. Hier geht es nicht um Ideale, sondern um das, was in der Praxis funktioniert.
In sanierten Häusern entsteht oft Schimmel, weil die Luft nicht mehr richtig ausgetauscht wird. Erfahren Sie, wie ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 mit Fensterlüftung, dezentralen Lüftern oder KWL-Anlagen Feuchtigkeit und Schimmel vermeidet - mit echten Zahlen, Kosten und Erfahrungen.