Baukindergeld: Was Sie wirklich wissen müssen über Förderung, Anspruch und Antrag
Das Baukindergeld, eine staatliche Förderung für Familien, die eine Immobilie kaufen oder bauen. Auch bekannt als Kinderbauzuschuss, ist es kein Zuschuss für jeden – sondern eine gezielte Hilfe für Familien, die ihre erste eigene Wohnung oder ihr erstes Haus finanzieren. Es gibt 12.000 Euro pro Kind, verteilt auf zehn Jahre – aber nur, wenn Sie vor dem 1. Januar 2024 den Kaufvertrag unterschrieben haben und Ihr Einkommen nicht über der Grenze liegt. Viele denken, es ist einfach zu bekommen. Tatsächlich scheitern fast 40 % der Anträge an kleinen Fehlern: falsche Einkommensnachweise, verpasste Fristen oder ein nicht genehmigtes Wohnobjekt.
Baukindergeld ist kein Allheilmittel – es ist ein Werkzeug, das mit anderen Förderungen wie Energieeffizienzförderung, zum Beispiel vom KfW-Programm für Sanierungen oder Wohnungsbauprämie, einer alten, aber oft übersehenen staatlichen Unterstützung kombiniert werden kann. Wer sein Haus energetisch sanieren will, kann Baukindergeld und KfW-Förderung oft zusammen nutzen – aber nur, wenn der Antrag richtig strukturiert ist. Viele Familien bekommen nur die Hälfte, weil sie nicht wissen, dass die Einkommensgrenze je nach Kinderzahl steigt: bei drei Kindern liegt sie bei 90.000 Euro, nicht bei 75.000. Und wer nach der Geburt des Kindes erst den Kaufvertrag unterschreibt, hat oft keine Chance mehr – das Kind muss vor Vertragsunterzeichnung im Haushalt leben.
Die wichtigste Regel: Baukindergeld gilt nur für Immobilien, die Sie selbst bewohnen. Eine Ferienwohnung, eine vermietete Eigentumswohnung oder ein Haus, das Sie später verkaufen wollen – das zählt nicht. Auch wenn Sie das Grundstück schon besitzen, aber erst jetzt bauen: das Kind muss vor Baubeginn geboren sein. Die Behörden prüfen nicht nur Ihre Papiere – sie prüfen auch, ob Sie wirklich dort wohnen. Wer sich auf eine schnelle Auszahlung verlässt, wird oft enttäuscht: die Bearbeitung dauert bis zu sechs Monate. Aber wer alles richtig macht, bekommt das Geld – und das ist eine echte Hilfe, wenn Sie neben der Hypothek auch die Innentüren, die Fenster oder die Heizung modernisieren wollen. Unten finden Sie Artikel, die genau zeigen, wie andere Familien den Antrag gestellt haben, wo sie Fehler gemacht haben und wie sie die Förderung mit anderen Maßnahmen wie Lüftungskonzepten oder Kellerdämmung kombiniert haben – damit Ihr Geld wirklich zählt.
Seit 2023 gibt es kein Baukindergeld mehr - stattdessen das neue Programm 'Wohneigentum für Familien'. Erfahren Sie, wie Sie bis zu 240.000 Euro zinsgünstig erhalten, welche Voraussetzungen gelten und wie Sie den Antrag richtig stellen.