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Fassadendämmung: Was sie bringt, wer sie braucht und was wirklich zählt

Wenn du über Fassadendämmung, die äußere Wärmedämmung eines Gebäudes, die Energieverluste reduziert und den Wohnkomfort erhöht. Auch als Außenwanddämmung bekannt, ist sie eine der effektivsten Maßnahmen, um alte Häuser fit für die Zukunft zu machen. Nachrüsten, denkst du vielleicht: Je mehr Dämmung, desto besser. Doch das stimmt nicht immer. Fassadendämmung ist kein Standard-Upgrade – sie ist eine gezielte Lösung, die nur dann wirklich hilft, wenn du die richtigen Voraussetzungen hast. Viele Hausbesitzer verschwenden Geld, weil sie nicht wissen, ob ihre Wand überhaupt atmungsaktiv ist, ob Feuchtigkeit schon drinsteckt oder ob der Putz schon brüchig ist. Und das ist kein theoretisches Problem: In Deutschland sind über 70 % der Wohngebäude älter als 1970 – und viele davon haben Wände, die mit moderner Dämmung nicht vertragen werden.

Die Energieeffizienz, die Fähigkeit eines Gebäudes, Wärme zu halten und Energieverbrauch zu minimieren ist der Hauptgrund für Fassadendämmung. Aber sie ist nicht der einzige. Wer Schimmel an den Außenwänden hat, der hat oft ein Problem mit Kältebrücken – und die verschwinden nur, wenn die Dämmung dicht und durchgängig sitzt. Die Wärmedämmung, ein System aus Dämmstoff, Kleber, Armierung und Putz, das die Wärme im Haus hält muss perfekt an die bestehende Konstruktion angepasst sein. Ein Steinhaus aus den 50ern braucht andere Materialien als ein Holzrahmenhaus aus den 90ern. Und wer hier einen Billig-Standard einbaut, der riskiert nicht nur teure Folgeschäden – er macht den Schimmel nur noch schlimmer.

Es gibt auch Fälle, in denen Fassadendämmung sinnlos ist. Wenn deine Außenwand schon feucht ist, wenn der Putz abblättert oder wenn du eine Denkmalimmobilie hast – dann brauchst du erst mal eine andere Lösung. Dämmung ist kein Klebeband, das du einfach draufklebst. Sie ist ein System, das mit der Bausubstanz spricht. Wer hier falsch handelt, der zahlt später doppelt: für Schimmelbeseitigung, für abgeplatzten Putz, für falsche Materialien.

Was du in dieser Sammlung findest, sind keine allgemeinen Ratgeber. Das sind konkrete Fälle: Wie man mit Fassadendämmung Heizkosten spart, ohne Schimmel zu erzeugen. Wie man Prüfungen vor der Sanierung macht – und was man dabei wirklich beachten muss. Wie man Fördermittel bekommt, ohne in bürokratische Fallen zu tappen. Und warum manche Hausbesitzer mit Dämmung Geld verlieren, statt zu sparen.

Du willst nicht wissen, was Dämmung theoretisch kann. Du willst wissen, ob sie für dein Haus funktioniert – und wie du das rausfindest. Hier findest du die Antworten, die du brauchst – ohne Werbung, ohne Theorie, nur mit Fakten aus der Praxis.