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Stundensatz: Was steckt hinter dem Preis fürs Handwerk?

Wenn du Handwerker suchst, stolperst du oft über den Begriff "Stundensatz". Aber was genau ist das eigentlich? Einfach gesagt, ist der Stundensatz der Preis, den ein Handwerker für eine Arbeitsstunde verlangt. Doch hinter dieser Zahl steckt mehr als nur der Lohn – Materialkosten, Anfahrt und Betriebsausgaben fließen ebenfalls ein.

Schon mal gedacht, warum manche Handwerker günstiger sind als andere? Die Antwort liegt oft im Stundensatz und den zusätzlichen Kosten. Deshalb macht es Sinn, nicht nur auf den Minutenpreis zu schauen, sondern auch zu verstehen, was dir dafür geboten wird.

Wie setzt sich der Stundensatz zusammen?

Der Stundensatz besteht nicht nur aus dem Stundenlohn. Handwerker müssen Betriebskosten wie Werkzeuge, Miete, Versicherungen und Weiterbildung bezahlen. Außerdem sind Urlaube und Krankheitstage einkalkuliert, die nicht extra verrechnet werden, aber den Verdienst beeinflussen.

Zum Beispiel zahlt ein Tischler für hochwertige Werkzeuge und eventuell spezielle Maschinen, die viel kosten können. Diese Ausgaben verteilen sich auf die Arbeitszeit und werden so im Stundensatz mitberücksichtigt.

Wie kannst du faire Stundensätze erkennen?

Günstige Angebote klingen verlockend, doch sie sollten dir nicht den Blick auf Qualität und Erfahrung verstellen. Ein fairer Stundensatz entspricht dem Markt, dem Aufwand und den Fähigkeiten der Handwerker. Du kannst vergleichen, indem du mindestens drei Angebote einholst und nachfragst, was genau im Preis enthalten ist.

Überlege auch, ob ein Fachbetrieb dir nicht langfristig Zeit und Geld spart, weil er sauber und genau arbeitet. Manchmal zahlt man gerne ein bisschen mehr, um hinterher keine Nachbesserungen zu brauchen.

Fazit? Wenn du den Stundensatz verstehst, kannst du besser einschätzen, was dein Projekt kosten wird. Lass dich nicht nur von Zahlen leiten, sondern frag nach, was alles dazugehört. So findest du einen echten Profi für deine Tür oder Innenausstattung.