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Baunebenkosten: Was wirklich dazu gehört und wie du sie planst

Wenn du ein Haus baust oder sanierst, denkst du an die Materialien, die Arbeitskraft, den Grundstückspreis – aber oft vergisst du die Baunebenkosten, Zusatzkosten, die nicht direkt in den Bau fließen, aber unvermeidlich sind. Also auch bekannt als Nebenkosten beim Bauen, sie bestimmen, ob dein Projekt im Budget bleibt oder überfordert. Viele Bauherren rechnen mit 10 % Aufschlag – doch die Realität liegt oft bei 15 bis 20 %, manchmal sogar höher. Warum? Weil sie aus vielen kleinen, aber wichtigen Posten bestehen, die jeder für sich gesehen klein wirken – zusammen aber einen großen Brocken bilden.

Dazu gehören zum Beispiel Anschlusskosten Neubau, die Kosten für Strom, Wasser, Gas und Kanal, die du an die Versorger zahlst. Die liegen bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus zwischen 10.000 und 20.000 Euro – und das ist kein Ausreißer, das ist Standard. Gasanschlüsse werden ab 2025 immer seltener nötig, aber Strom und Wasser bleiben Pflicht. Auch der Energieausweis, ein offizieller Nachweis über die Energieeffizienz deines Hauses ist kein Luxus, sondern Pflicht. Ohne ihn bekommst du keine Förderung, kein Baugenehmigungsverfahren läuft durch. Und der GEG 2.0, das neue Gebäudeenergiegesetz, das seit 2024 strengere Anforderungen an Dämmung, Lüftung und Energieverbrauch stellt macht viele Sanierungen teurer – weil du jetzt oft mehr tun musst, als du dachtest.

Dazu kommen noch die Kosten für den Notar, die Grundbuchgebühren, die Baugenehmigung, die Versicherungen, die Bodenuntersuchung, die Baustellenabrechnung, die Abfallbeseitigung – und das sind nur die offiziellen. Hinzu kommen unvorhergesehene Kosten: Ein versteckter Altlastenbefund, ein verlangsamter Anschluss, eine Änderung im Bebauungsplan. Die meisten Bauherren unterschätzen diese Punkte, weil sie nicht wissen, wo sie ansetzen müssen. Aber wer früh plant, wer die Posten aufschreibt und nachrechnet, wer sich die Beispiele aus echten Projekten ansieht – der vermeidet die größten Überraschungen. In der Sammlung unten findest du konkrete Anleitungen, Zahlen und Erfahrungen zu genau diesen Themen: wie du Anschlusskosten berechnest, warum der Energieausweis nicht nur ein Papier ist, wie GEG 2.0 deine Planung verändert, und was du sonst noch beachten musst, damit dein Bau nicht zum finanziellen Albtraum wird.